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Textauszüge und Grafiken aus meinen Ernährungsreports

Auf der Basis des vom Patienten eingereichten Ernährungsprotokolls über 7 oder mehr Tage erstelle ich einen umfangreichen persönlichen Bericht. Die Zufuhrempfehlungen basieren wesentlich auf den Erkenntnissen der „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“ (DGE) deren Ernährungsprogramm die rechnerische Grundlage für diesen Report bildet. Gleichzeitig gebe ich in diesem Zusammenhang, zum besseren Verständnis, einen kurzen Einblick über die Wirkzusammenhänge im Körper .

Leseprobe und Beispielgrafiken :

......... Wasser ist der Ursprung allen Lebens. Wussten Sie, dass Mensch und Säugetier aus 70% Wasser bestehen? Wenn Sie zwischen 60 und 70 kg wiegen sind davon 36-42 kg aus Wasser. Der Glaskörper Ihres Auges enthält sogar 99%. Wasser ist der Grundbestandteil jeder Körperzelle. Für alle biologisch-chemischen Prozesse in uns ist diese Flüssigkeit von elementarer Bedeutung. Der Organismus kontrolliert den Wasserhaushalt genau und signalisiert jede bedeutende Abweichung vom normalen Bedarf. Meinen Sie es also gut mit Ihrem Körper und erhöhen Sie Ihr allgemeines Wohlbefinden durch eine ausreichende Trinkmenge am Tag. Der Wasserbedarf wird von  den Ernährungsfachleuten für den Normalfall zwischen 2,0 und 2,5 Litern pro Tag angegeben. Davon kommen ca. 750 ml aus der eingenommenen Nahrung. 

Ihre Wasseraufnahme liegt nach Ihrem Report bei ca. 2118 ml im Tagesdurchschnitt. Die Empfehlung für Sie liegt bei 2410 ml pro Tag. Trinken Sie also ruhig ein Glas mehr. Vermeiden Sie aber süße Getränke.  

............ Der Body-Mass-Index setzt Ihr Körpergewicht mit Ihrer Größe in Beziehung. Er ist derzeit wohl der geeignetste Indikator für das richtige Gewicht.

BMI

Die Berechnungsformel lautet: BMI = Körpergewicht(kg)/ (Körpergröße (in m))². Aus Ihren Aufzeichnungen ergibt sich bei einem Gewicht von 71 kg ein BMI von 24,6. Dieser Wert bewegt sich noch in der Norm. Sie tun aber gut daran in Zukunft Ihrem BMI Aufmerksamkeit zu schenken, er sollte den Wert 25 nicht überschreiten.

............ Unsere Nährstoffe lassen sich in die Gruppen Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette, Carnitin, Mineralstoffe, Spurenelemente und Ballaststoffe einteilen. Sie alle haben ihre eigene Funktion und werden vom Körper in bestimmten Mengen regelmäßig gebraucht. Kohlenhydrate sind die Energielieferanten und die Quelle für Blutzucker. Der Bedarf ist vom täglichen Energieverbrauch des Menschen abhängig. Normal sind ein Verbrauch von 55%-60% der gesamten Kalorienaufnahme. Man empfiehlt auch eine Zufuhr von 5-6 g je Kilogramm Körpergewicht.

Die Proteine (Eiweiß) sind die Baustoffe unseres Körpers. Sie haben viele wichtige Aufgaben zu erfüllen (es gibt z.B. Immunproteine, Transportproteine und dergleichen). In unseren Zellen befinden sich ca. 4000-5000 verschiedene Proteine. Gebildet werden sie von den uns bekannten ca. 25 verschiedenen Aminosäuren . Acht davon sind essentiell, d.h. sie müssen über die Nahrung zugeführt werden, da der Körper sie nicht selbst synthetisiert.

Auch der Bedarf an Eiweiß ist variabel. Normal sind etwa 0,8-1 g Eiweiß pro kg Körpergewicht oder 10%-20% der Kalorienzufuhr an einem Tag.

Die wichtigsten Funktionen der Lipide (Fette) sind: Energiereserve (Schutz vor Auskühlung und Polsterung), Organfett (Fixierung der Organe), Baustein des Nervensystems, Bestandteil der Zellmembranen und Träger fettlöslicher Vitamine. Bekannte Lipide sind die Triglyceride, die Phosphoglyceride, das Cholesterin, und die freien Fettsäuren. Die biologischen Eigenschaften hängen von der Art ihrer Bausteine den Fettsäuren ab. Wir unterscheiden dabei zwischen einfach (z.B. Olivenöl) und mehrfach ungesättigten, sowie gesättigten Fettsäuren (z.B. Bratfett). Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren unterteilen sich weiter in Omega-3 (Speiseleinöl, Fischöle usw.) und Omega-6 Fettsäuren( z.B. Sonnenblumen- oder Distelöl). Wichtig ist, die richtige Mischung bei der Einnahme zu finden.

Für die tägliche Fettzufuhr empfiehlt die DGE 60-80 g oder 20%-30% der Gesamtkalorienzufuhr. Man rechnet auch mit 1g pro kg Körpergewicht.

.......... Um Fehlernährungen vorzubeugen hat der Ernährungskreis der DGE einen sogenannten Ernährungskreis entwickelt in dem die Lebensmittel in 7 Gruppen eingeteilt werden. Die Gruppen 1-5 sollten täglich reichlich ausgewählt, die Gruppen 6-7 weniger, d.h. Fleisch oder Fisch nicht mehr als zweimal in der Woche und Fette und Öle in möglichst geringem Maße.

DGE-Kreis

.......... Die biologischen Eigenschaften der Fette hängen unter anderem von ihren Fettsäuren ab; genauer, die Anteilsverteilung der einzelnen Fettsäuren. Die folgenden Grafiken zeigen Ihnen ......

Fettsäurenanteile

tägliche Energiezufuhr

........... Viele Vorgänge im Körper würden ohne Mineralstoffe und Spurenelemente (Mineral in kleinsten Mengen) nicht funktionieren. Muskeln würden versagen, die Nerven keine Botschaften übermitteln, Skelett und Zähne ohne Grundlage sein. Die Synthese von Proteinen und Glucose fände nicht statt. Die einzelnen Mineralienarten haben alle ihre eigene, besondere Bedeutung und stehen mit den anderen Nährstoffen in enger Beziehung. Sie können sich also vorstellen wie wichtig es ist, ihrem Körper die richtige Dosis Mineralien und Spurenelemente zuzuführen. Dies kann durch eine vernünftige, ausgeglichene Nahrungsaufnahme geschehen.

Mineralienzufuhr

........ Ein gutes körpereigenes Abwehrsystem ist Grundlage für eine ausreichende Abwehr der uns ständig angreifenden Bakterien. Eine hohe Vitamin C-Konzentration im Blut ist beste Voraussetzung für ein gutes Immunsystem. Der Verbrauch diese Vitamins für die Körperabwehr ist unverzichtbar.

Zink ist das Spurenelement für ein gutes Immunsystem. Es ist Bestandteil von wahrscheinlich mehr als 300 Enzymen und damit an einer Vielzahl von Prozessen im Körper beteiligt. Es ist notwendig für die Funktion der Schilddrüse, Leber, Niere, des Gehirns und es hilft beim Alkoholabbau.

 

Immunstatus

.......... Die Grafik zeigt deutlich die Unterversorgung. Tun Sie etwas für Ihre Blutgefäße essen Sie ß-carotinhaltige Kost wie Spinat, Karotten oder Salate, also mehr Gemüse. Auch der Fisch enthält ß-Carotin.

Zum Ausgleich des Vitamin C Bedarfs essen Sie Orangen, Kiwis oder gut ist auch das Gemüse Broccoli.

Viel Vitamin E Haben Haselnüsse (46 g decken bereits den Tagesbedarf), der Wirsingkohl oder auch Schwarzwurzeln aus der Konserve.

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© Natascha Kahn

 

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