Fünf Elemente
Holz nährt Feuer

Feuer verbrennt und bringt   Erde (Asche) hervor

Erde enthält Metall

Metall schmilzt und fließt wie   Wasser

Wasser bringt Holz zum   Wachsen


Das chinesische Konzept der "Fünf Elemente" bildet neben der "Yin-Yang-Theorie" die Basis der chinesischen Medizinlehre. Im Gegensatz dazu blieb diese, etwa in der Zeit um 476-221 v.Chr. bekannt gewordene, Theorie über die Jahrhunderte immer wieder umstritten.
Nach dieser Naturlehre besteht die gesamte belebte und unbelebte Natur aus den fünf Elementen Feuer, Erde, Metall, Wasser und Holz. Sie sind aber nicht als Bestandteile der Natur zu verstehen, es sind lediglich Symbole für Lebensvorgänge und -abläufe, sowie für Wandlungsphasen. Diese Eigenschaften der Natur können sich ineinander umwandeln und hervorbringen.
Die Fünf Elemente sind die Ordnungskräfte die im gesamten Universum wirken. Ihnen wird nicht nur die gesamte Materie, sondern auch Zustände wie die vier Jahreszeiten, Gerüche, Geschmack, Farben, Temperaturen und Gefühle zugeordnet.
Die Wechselbeziehungen innerhalb der Fünf Elemente werden im Zyklus der Wandlungen beschrieben. Innerhalb dieses Zyklus bringt jedes Element ein anderes hervor und wird selbst von einem anderen hervorgebracht (Hervorbringungs-Sequenz); jedes Element kontrolliert ein anderes und wird von einem anderen kontrolliert (Kontroll-Sequenz).
 
© Natascha Kahn
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